Keine Männer!

Keine Männer! Den entsprechenden Fragebogen mit meinen Tabus hatte ich meiner Herrin vor ca. einem halben Jahr übergeben und dabei eigentlich – soweit erinnerlich – nur erwähnt, dass ich keinerlei homo- oder bisexuelle Neigungen verspüre und die Anwesenheit anderer Männer für mich eher ab- als antörnend ist. 

 

Noch 24 Stunden

 

Mittwoch, 22.09.2021: ich reagiere etwas verunsichert, als meine Herrin Lucia über die Session am Folgetag erzählt. Der Bi-Sklave wird nicht nur den Schwanz des “X“ lutschen, sondern auch meinen, sie grinst mich an,  ich nicke und grinse verlegen. Kopfkino, ja, das kann meine Herrin perfekt, denke ich mir…

 

Noch 1,5 Stunden

 

Donnerstag, 23.09.2021, früher Nachmittag: ich habe mich in die Klinik zu begeben, die Gummimaske sitzt perfekt. Ansonsten nackt. Merkwürdiger Anblick im Spiegel, aber irgendwie auch geil. Ich sehe mein Spiegelbild, grinse (schon wieder…) und habe keine Ahnung, was kommen wird. Ich habe zu warten, “X“ läutet kurz danach an der Tür, meine Herrin schließt die Tür hinter sich und lässt mich allein. Mit “X“ begibt sie sich in die Küche, um auf den Bi-Sklaven zu warten, der in Kürze zu seiner Session erscheinen wird.  Ich setze mich auf einen Stuhl in der Klinik, schaue auf die Tür und warte... 

 

Noch 1 Stunde

 

Die Tür geht auf. Mit dem Kopf deutet meine Herrin in Richtung des schwarzen Bereichs, ich verstehe und folge ihr. „Rein mit Dir und ganz ins Eck, ansonsten Fresse halten“, flüstert meine Herrin. Ich gehorche. Meine Rolle wird ganz offenbar rein passiv sein, ich werde hören, vielleicht auch etwas sehen, alles in der Box, unbeobachtet von denen, die kurz danach den Raum betreten werden.

 

Noch 45 Minuten

 

Ich höre die Türklingel. Das muss der Sklave sein, der kurz unter die Dusche befohlen und dann auf allen Vieren kriechend hinter meiner Herrin den schwarzen Bereich betritt. Ich drücke mich in den hintersten Winkel der Box, um von außen nicht gesehen zu werden. Ich sehe die lila Kerzen flackern und höre die Stimme meiner Herrin. Das kleine vergitterte Loch in der Box gibt mir die Möglichkeit, meiner Herrin und dem Sklaven zuzusehen. Ich wage es allerdings nicht, hinauszuschauen, zu groß die Angst, dass ich entdeckt werden könne. Also lausche ich nur, wie meine Herrin mit dem Sklaven spielt und ihn auf das Lutschen von Schwänzen vorbereitet. Wie gerne hätte ich mit dem Sklaven getauscht, als meine Herrin wiederholt ihre Rotze lautstark hochzieht und dem Sklaven in den Mund spuckt. Meine Herrin bereitet den Sklaven nun auf seine Rolle vor. Schwänze lutschen, nicht nur einen. Der Sklave stöhnt auf…

 

Noch 20 Minuten

 

“X“ wird von meiner Herrin in den Raum geführt. Der Bi-Sklave bläst.

Als meine Herrin sagt, dass wir nun den nächsten dazunehmen werden, bin ich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite bin ich geil und einer aktiven Rolle nicht mehr abgeneigt, auf der anderen Seite wiederum nicht. Natürlich gibt die Maske eine gewisse Sicherheit. Meine Herrin öffnet die Box und befiehlt mich nach draußen. Ich stehe nun hinter „“X“.

 

In dem riesigen Wandspiegel beobachte ich drei Personen. Die Bässe wummern. Alle mit Masken, die Gesichter nicht zu erkennen. Eine Person kniet vor einem Mann und lutscht diesem gierig seinen Schwanz. Hinter diesem steht eine dritte Person. Bin das ich? Ich neige meinen Kopf nach rechts. Die Person im Spiegel tut es mir gleich. Ja. Ganz offensichtlich bin ich diese dritte Person. Irgendwie alles komplett surreal, wie ein Porno, in dem man plötzlich aktiv mitwirkt. Ich schaue mich im Spiegel an und bin zufrieden. Mein Schwanz ist steif.

 

 „Jetzt nimm ihn mal richtig her“. “X“ tut, wie ihm geheißen, packt den Kopf des Sklaven mit beiden Händen und steckt ihm seinen Schwanz bis zum Anschlag in den Mund. Ich stehe hinter „“X“ und habe meinen Schwanz zu wichsen.

 

Noch 2 Minuten

 

Irgendwie alles surreal, wie ein Film. Sagte ich ja schon. Ich lege mich auf den Boden. Meine Herrin stellt sich breitbeinig über mich, geht in die Hocke und zieht meinen Kopf an meinem Haaren dicht an sich, damit kein Tropfen verloren geht, als sie mir in den Mund pisst. Sie fordert den Sklaven auf, mir den Schwanz zu lutschen. Unten macht sich der Sklave an meinem Schwanz zu schaffen, der tatsächlich steif geblieben ist und auch bleibt. „Und, bläst er gut?“ Ich bejahe, schließe die Augen und lasse alles zu.

 

Mich kickt die Session hart. Es ist ganz bestimmt nicht die Tatsache, dass da ein Mann an meinem Schwanz rumlutscht, es ist mehr die Tatsache, dass ich hier und jetzt dem Willen meiner Herrin bedingungslos folge;  dass sich meine Herrin über mein Tabu hinweggesetzt hat und ich ihr gehorche, gehorchen will, und dabei auch dieses Tabu breche, das für mich eigentlich unverrückbar war.

 

„Willst Du kommen?“. Ich bejahe wieder. Ich bin derart geil, dass ich mir jetzt bis zum Höhepunkt vom Sklaven einen blasen lasse. Kurz danach füllt sich mein Kondom. Meine Herrin lacht und lobt den Sklaven dafür, zwei rein heterosexuelle Männer „beglückt“ zu haben.

 

Ich werde unter die Dusche geschickt. Unter der Dusche muss ich leise lachen, hammerhart, krasser Porno und aktiv dabei gewesen…